Der Ressourcenforscher und Wiener TU-Professor Helmut Rechberger rechnet vor: „Jeder Einwohner eines hochindustrialisierten Landes ist ‚Besitzer’ von rund 250 Kilogramm Kupfer gebunden beispielsweise in Wasserrohren, Elektroleitungen, Haushaltsgeräten, Autoteilen – und vielen anderen Wertstoffen.“ Und Daniel Goldmann, Professor für Rohstoffaufbereitung an der Technischen Universität Clausthal, überschlägt: „Schon heute befindet sich mehr Kupfer in Gebrauchsgegenständen als ungenutzt in den natürlichen Minen vorhanden ist.“ Städte sind riesige Rohstofflager, die spätere Generationen durch sogenanntes „Urban Mining“ erschließen müssen. Denn die natürlichen Lagerstätten sind in absehbarer Zukunft ausgeschöpft. Lesen Sie mehr: